Physikalische Therapie
ElektrotherapiegerätElektrotherapie
Elektrotherapie ist die Bezeichnung für therapeutische Anwendungen von elektrischen Strom in der Physikalischen Therapie.
Die Spannungen werden entweder über mit der Hautoberfläche leitend verbundene Elektroden zugeführt oder über Elektroden in einem Wasserbad.
Eine Sonderform stellt auch die Iontophorese von Arzneimitteln über die Haut dar. Durch eine vorhandene elektrische Ladung eines medizinischem Mittels kann dieses im elektrischen Feld in das Gewebe transportiert werden. Das Arzneimittel tritt so schneller in das Gewebe ein. Die Verteilung des Medikamentenwirkstoffes geschieht über die in der Haut liegenden Gefäße.
Wirkung
- Förderung der Durchblutung
- Anregung der Muskelaktivität
- Beeinflussung der Nerven und der Schmerzleitung / Schmerzlinderung
- Erwärmung der Haut und von tiefer gelegenem Gewebe
- Anregung von Stoffwechselprozessen und Stärkung der Körperabwehr
Indikation
- Schmerzsyndromen am Bewegungsapparat
- Muskelverspannungen und Muskelzerrungen
- Muskelschwächen und Muskellähmungen
Die UltraschalltherapieUltraschalltherapie
Die Ultraschalltherapie gehört zu der Physikalischen Therapie bzw. zur Elektrotherapie und beschreibt ein Verfahren zur Schmerzlinderung und Unterstützung von Heilungsprozessen mittels Ultraschall. Der Frequenzbereich der Ultraschalltherapie liegt bei 0,8 und 3 MHz.
Zur Behandlung wird ein Ultraschallkopf gleichmäßig über die mit Kontaktgel bedeckte, betroffene Stelle geführt, der Wärme und Gewebebewegung im Körperinneren erzeugen soll.
In der Ultraschalltherapie kann sowohl die erkrankte Stelle direkt behandelt, als auch zuführende Nerven stimuliert werden.
Indikationen
Myalgienchronische Muskel- oder Sehnenschmerzen
Frakturen
Narben-/Gewebsverklebungen
